Erneut junge Polen nach erfolgreichem Ausbildungsaufenthalt durch die südthüringer Industrie- und Handelskammer in ihre Heimat verabschiedet



Elektronische Steuerung, Computernetzwerke, digitale Bildbearbeitung/ Präsentation, Blechbearbeitung/ Löt- und Schweißverfahren – das waren die Ausbildungsschwerpunkte in den 3 Ausbildungswochen.

In sehr guter Kooperationsarbeit zwischen dem BSI Suhl als Projektpartner des ostrower Technikums, dem GTBBZ Zella-Mehlis und der Simson Privaten Akademie wurden die jungen Leute aus der Partnerregion Ostrow Wielkopolski gemeinsam ausgebildet.

Neben ganz praktischen selbst hergestellten Produkten, vielen gewonnenen neuen Erkenntnissen und Eindrücken über Südthüringen konnten die Praktikanten ihre Zertifikate im Rahmen eines Abschlussgespräches im Bildungszentrum der IHK in Empfang nehmen.

Kersten Mey, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Südthüringen, würdigte im Beisein der Leiter der 3 südthüringer Ausbildungseinrichtungen das hohe Niveau der Zusammenarbeit zwischen beiden Regionen in der beruflichen Bildung und nunmehr auch im Rahmen wirtschaftlicher Kontakte südthüringer Unternehmen.

Vorgesehen ist ein 2-wöchiger Gegenbesuch südthüringer Berufsfachschüler am polnischen Technikum noch in diesem Jahr. Die jungen Polen würdigten vor allem die aufgeschlossene, freundschaftliche Atmosphäre in Südthüringen und konnten ein Stück europäische Integration hautnah erleben.

Über 265 junge Ostrower und Südthüringer hatten bereits seit 2002 die Möglichkeit, internationale Erfahrungen im bilateralen Austausch zu sammeln. Damit zählt Polen neben Norwegen zu den Projektpartnern mit den intensivsten Kontakten. Nicht zuletzt auch ein Ergebnis der sehr engagierten Arbeit des südthüringer Europa-Büros.

Für die Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte am europäischen Markt sind solche und andere Aktivitäten internationaler Zusammenarbeit unverzichtbar, darüber waren sich alle beteiligten Akteure im Abschlussgespräch einig.